Bericht der letzten Monate

POSITIVE PARTIES®

Das Leben ist schön…

Bachlauf bei Aschaffenburg

Ein Event, welches am 26.Juni stattgefunden hat und somit nicht in der letzten Post von Claudi thematisiert wurde, muss in diesem Rückblick noch erwähnt werden. Ich war auf einer “POSITIVE PARTIE®“. Tatsächlich ein Seminar für mehr Freude, Glück und Leichtigkeit, was aber viele Anteile eines Kindergeburtstags und einer heiteren Party hatte. Es war sehr befreiend mal auf solch lustige Art und Weise mit anderen Menschen zusammen zu kommen, sich auszutauschen und das innere Kind frei zu lassen. Für viele Menschen ist das sicher befremdlich gemeinsam zu tanzen sich zu verkleiden und zu lachen, doch ich würde sagen genau diesen Menschen tut so eine Veranstaltung besonders gut. Raus aus der Komfortzone und aus den Erwartungen und Enge der Gesellschaft, rein in einen Tag voller Freude und Spaß. Die liebe Franziska reist mit dieser Marke durch die  Unternehmenswelt Deutschlands und ist ebenfalls Teil des Netzwerkes “Mind for Future“. Seit kurzem bietet sie solche Seminare auch für freie Gruppen an, was auch dir und mir ermöglicht einmal so etwas zu erleben. Da muss man einfach mal dabei gewesen sein. 

Juli

Nachdem das Frühjahr bei mir so heiter und ereignisreich war, startete mein Sommer leider eher gedrückt und traurig. Ohne weiter auf sehr persönliche Gründe dafür einzugehen, durfte ich erfahren wie es sich anfühlt depressiv verstimmt zu sein. Anfangs war es für mich nicht einfach diese neue Gedankenwelt und Antriebslosigkeit einzuordnen oder gar zu akzeptieren. Bin ich doch normalerweise so energiegeladen, voller Tatendrang für Dinge die ich gerne tue und voller positiver Gedanken und Vertrauen. Ich erkannte mich selbst kaum wieder. Doch nach mehreren Wochen (andauernd bis in den September) gelang es mir mehr und mehr wieder das Gute zu erkennen. Ich konnte diese Phase als das wahrnehmen was sie war. Eine Erfahrung, die sehr wertvoll sein kann, sofern man den destruktiven Gedanken nicht erlaubt die Kontrolle zu übernehmen und selbstreflektiert versteht was und warum dies geschieht. Ich bin als Gesundheitscoach für mehr Lebensfreude, Glück und Vertrauen also nicht davor gefeit eigene Tiefs im Leben zu durchleben, dennoch kam mir all mein Wissen wohl zu Gute, “schnell” wieder auf die Beine zu kommen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies gerne bei Instagram meine Posts, die ich zu der Zeit mit der Welt geteilt habe. Dabei ging es um das Thema, dass das Leben nicht immer schön ist, aber es normal ist mal in solchen depressiven Phasen zu sein. Ich wollte damit darauf aufmerksam machen, dass man über solche Gefühle und Lebensphase reden darf und somit für mehr Sichtbarkeit seelischer Krankheiten sorgen. Es gibt so viele Menschen denen es genau so geht und denen es Mut macht zu wissen, dass sie nicht alleine sind. Zudem war es mir ein Anliegen der Scheinwelt auf Social Media Plattformen etwas mehr Authentizität zu schenken.

Mitte Juli verabredeten sich einige Mädels der positive Party Gruppe im Wald bei Aschaffenburg. Gemeinsam haben wir uns zur Aufgabe gemacht im Bachlauf zu waten, um so der Natur nahe zu kommen und Achtsamkeit sowie unsere Sinne zu schulen. Bei über 30°C war es im Wald mit den Füßen im Wasser angenehm kühl. Die Gespräche und die Auszeit (von meinen zu der Zeit negativen Gedanken) tat besonders gut. Ich fühlte mich danach neu aufgetankt und entspannt. Solche Aktionen zeigen mir immer, dass man viel mehr raus gehen sollte und die Umgebung um sich herum mal erkunden sollte. Es war wie ein Tag Urlaub – dabei waren wir nicht weit weg 😉

Eine Woche später traf ich mich mit einer Freundin, die ebenfalls als Coach tätig ist und witzigerweise den selben Studiengang in Flensburg absolviert hat wie ich. Wir lernen uns vor 3 Jahren online kennen und stehen seitdem immer wieder im Austausch. An diesem Tag gingen wir lange mit ihrer kleinen Tochter spazieren und redeten unter anderem über meine Gefühlswelt im Juli. Es ist so wertvoll all seine Gedanken und Emotionen einmal in Worte zu fassen und jemandem gegenüber zu sein, der die richtigen Fragen zu stellen weis. Ich konnte an dem Tag viel für mich mitnehmen und bin Angelina sehr dankbar. Wir redeten an diesem Tag erneut über unsere Human Designs und wie man ein HD-Chart nutzen kann um sich über Probleme im Leben bewusst zu werden und Lösungen zu finden. Es brachte mich dazu mein Design in den nachfolgenden Tagen nochmal gründlich zu lesen. Wahnsinn wie dieses Tool der Persönlichkeitsanalyse bei meiner Person zutrifft. Da es zur Zeit so wichtig in meinem Leben ist, hat das Human Design es dieses Mal auch in meine Empfehlungen geschafft.

August

Der August war arbeitstechnisch etwas schwach. Viele Menschen waren im Urlaub, hatten Corona oder wollten das gute Wetter genießen oder aber bei der Hitze lieber zu Hause bleiben. Doch nicht nur meine Klienten haben abgesagt, auch ich hatte oftmals nicht die emotionale Verfassung für eine Hypnosesitzung oder ein offenes Ohr für die Probleme anderer. Somit war es wohl für alle besser diese Sommerflaute einfach anzunehmen. Ich versuchte mir schöne Termine zur Ablenkung zu vereinbaren und fuhr als aller erstes einmal ein paar Tage mit meiner Mutter in ein Wellnessurlaub nach Bad Wurzach. Die paar Tage raus aus dem gewohnten Alltag, rein in ein einfaches Sein und Genießen, taten mir sehr gut. Neben den guten Gesprächen, ausreichend Essen und viel Wellness machten wir auch einen Ausflug in die Natur, der mir sehr gut getan hat. Bad Wurzach ist bekannt für sein noch aktives und sehr großes Moorgebiet. Mir war bis dato nicht bewusst, wie schön und naturbelassen Moore sein können. Ich merkte erneut wie gut es mir einfach in der Natur geht und konnte viel neue Kraft tanken. 

Die Hochzeit guter Freunde, Kerb im Heimatort meines Freundes und der normale Arbeitsalltag füllten den August aus, sodass es nichts weiter interessanten zu berichten gibt. 

Im Moorgebiet bei Bad Wurzach

Aufstellungstag in den eigenen Räumen…

… welche ich leider aufgeben muss.

September

Fröhlicher und ereignisreicher ging es im September los. Gestartet mit dem 30. Geburtstag meines Verlobten. Donnerstag ganz entspannt mit der Familie und am Wochenende wurde gefeiert. Nach all der Lockdown Zeit ist es immer noch seltsam wieder zu feiern, da es nach wie vor nicht mehr so oft vorkommt. 

Am Tag der Party fand tagsüber aber auch endlich mal wieder ein Aufstellungstag mit Thorsten statt. Systemische Aufstellung oder auch Familienaufstellung ist eine Methode der Psychotherapie, die dem Themengeber hilft eine neue Perspektive auf sein Thema zu erlangen und gegebenenfalls zu Lösungen oder neuen inneren Einstellungen zu finden. Es ist immer wieder erstaunlich die Gefühle und Emotionen der anderen zu spüren, ganz in Themen einzutauchen und Lösungsansätze entwickeln zu lassen, die in sich stimmig sind. Solche Tage kosten extrem viel Energie und Überwindung, sich mit seinen Problemen zu befassen, dennoch gibt es letztlich soviel Gutes. Hoffnung, Optimismus, Akzeptanz und Verständnis. Sowohl in und mit sich selbst, als auch durch die Gruppe. Daher kann ich eine Teilnahme an solchen Veranstaltungen jedem nur ans Herz legen. Wir sind uns auf jeden Fall einig weiterhin solch ein Angebot zu bieten. Wenn uns auch einige Hindernisse im Weg stehen. 

Denn leider muss ich meine Räumlichkeiten für Gruppenseminare zum Oktober hin auflösen. Der Vermieter erhebt Eigenanspruch aus erfreulichen privaten Gründen. Ich freue mich somit für ihn mit, bin gleichzeitig aber auch sehr traurig über diesen beruflichen Rückschritt und den Verlust meiner kleinen Wohlfühloase für mich und meine Kunden. Ich habe mein Herz in der kurzen Zeit sehr an den Raum gebunden und tue mir daher schwer mit dem Gedanken, ihn nicht mehr nutzen zu können. In meiner sonst schon instabilen seelischen Verfassung kam das wie ein Schlag ins Gesicht. Dennoch ist mein Vertrauen groß, dass alles kommt wie es kommen soll. Manchmal müssen sich Türen schließen, damit man andere überhaupt wahrnimmt. Und auch wenn noch keine Alternative in Sicht ist, glaube ich fest daran, dass es in Zukunft wieder Räumlichkeiten gibt, um solche Veranstaltungen anbieten zu können. Ich habe große Träume und vielleicht ist es an der Zeit diese zu verwirklichen. Wer weis schon wofür es gut ist. 

Dazu möchte ich dir gerne noch eine weitere kleine Geschichte erzählen. Anfang September sollte eigentlich ein Schnuppertraining für Life Kinetik in Schwalbach stattfinden. Das sind 40 Kilometer pro Fahrt für mich aber ich freute mich, da der Verein Interesse zeigte. Leider war ich dann aber zum vereinbarten Termin, aufgrund von Missverständnissen, ganz alleine da. Früher wäre ich total enttäuscht gewesen und hätte an mir gezweifelt. Heute war ich nur kurz aufgrund der hohen Benzinpreise traurig habe aber dann schnell daran gedacht, dass es seinen Grund haben wird. Und was soll ich sagen: Ich wurde direkt mit 2 anderen Aufträgen am selben Tag ausgeglichen, wovon der eine nicht klappen würde, wenn der Kurs wie geplant stattfinden würde. Daher mein Tipp. Sei nicht traurig über Rückschläge, es kommt immer etwas anderes – Wer sagt, dass das nicht viel besser ist 😉