Bericht der letzten Monate

Yoga als tägliche Routine

Papas Genesung begleiten

Mein neues Kursangebot

April

Meine beste Freundin startete diesen Frühling ihre Ausbildung zur Yoga Trainerin und ich habe durch sie die Chance tiefer in die Welt des Yoga Lifestyles zu blicken. Obwohl ich noch nicht lange Yoga praktiziere ist es in den letzten Monaten zu einem wichtigen Teil meiner täglichen Routine geworden. Immer wenn ich meditierte habe ich das Bedürfnis mich zu bewegen und immer wenn ich Yoga machte wollte ich anschließend meditieren. Durch Lea durfte ich lernen, das die beiden Dinge viel enger zusammenhängen als ich dachte. Denn tatsächlich macht man Yoga hauptsächlich zu dem Zweck, länger aufrecht ohne Schmerzen in der Meditation sitzen zu können. Seit dem ich das weis, macht alles für mich Sinn. Diese Wechselwirkung der beiden Tätigkeiten habe ich also nicht ohne Grund wahrgenommen. Zudem gibt es Yogastile die bewusst Bewegung mit Meditation verbinden. Yinyoga ist wahnsinnig heilsam und beruhigend. Wenn ich mich also körperlich nicht fit genug gefühlt habe, konnte ich durch Asanas des Yinyogas trotzdem aktiv werden und meine Routine aufrecht erhalten. Ich bin wahnsinnig dankbar, dass ich diese Routine für mich entwickelt habe und genieße die Tage, die auf diese Weise beginnen. Denn ich habe einfach viel mehr Energie und einen klaren Kopf.

Im April war nicht nur Ostern, sondern auch ein Zeitraum von 12 Tagen, an denen mein Papa zu Hause sein konnte. Nach knapp 8 Wochen Krankenhaus haben wir endlich wieder Zusammensitzen und die wertvolle Zeit nutzen können, bevor es für ihn anschließend für 5 Wochen zur Reha ging. Ich machte es mir zur Aufgabe ihm mit kleinen kognitiven, motorischen und koordinativen Übungen des Life Kinetik Programms zu helfen wieder fit zu werden. Denn so eine lange Zeit im Bett geht nicht ohne Verluste vorbei. Seine Muskulatur baute sich ab und die sensomotorischen Fähigkeiten wiesen starke Mängel auf. Dinge die wir normalerweise automatisiert und unbewusst durchführen (mit Besteck essen, Hemden knöpfen oder Gemüse schneiden), musste er erst wieder lernen. Dinge im Detail erfühlen, Unterschiede im Gewicht von Gegenständen erkennen oder wackelfrei auf einem Bein stehen, sind nun nicht mehr selbstverständlich. Doch sein wahnsinniger Ehrgeiz, positive Einstellung und Lebenswille sind bewundernswert und sorgen dafür, dass er täglich große Fortschritte macht und seine Genesung schnell vorantreibt. Diese Dinge machen mir wieder einmal bewusst, wie dankbar wir Tag für Tag, für das was wir haben und was wir können, sein dürfen. Leider liegt es in der Natur der Menschen der aktuellen Gesellschaft auf sehr hohem Niveau zu jammern. Es müssen immer wieder Rückschläge in Form von Unfällen, schweren Krankheiten, Kriegen oder Wirtschaftskrisen passieren, um den Menschen das vor Augen zu führen.

Nach den Osterferien begann mein neuer Kurs Stretch&Relax. Immer mittwochsabends und samstagvormittags biete ich meinen Teilnehmern einen Raum zur Entspannung für ihren Körper und Geist. Durch achtsame, bewusste und lange Durchführung verschiedener Dehnübungen und der angepassten und tiefen Atmung, ist es schon während der Übungen möglich in einen meditativen Flow zu gelangen und seine Körperwahrnehmung zu schulen. Zum Ende der Stunde gibt es eine Entspannungseinheit um einen Moment ganz bei sich zu sein. Es ist ein Privileg für mich solche Kurse in meinen eigenen Räumlichkeiten anbieten zu können und meine Liebe für den gesunden und achtsamen Sport teilen zu dürfen.  

 

Mai

Der Monat Mai war dieses Jahr nicht nur wegen meines Geburtstages sehr wichtig für mich, denn durch diverse Ereignisse, Erfolge und Veränderungen wurde er zu etwas ganz besonderem. 

Schon länger kenne ich durch mein Human Design meine optimale Strategie um Werbung zu machen und Kunden zu gewinnen. Ich zeige soviel wie möglich von mir und meiner Arbeit auf ganz authentische und ehrliche Art und Weise. Ich verstelle mich nicht oder versuche krampfhaft etwas zu erreichen, sondern zeige einfach wer ich bin. Wem das gefällt, der wird sich bei mir melden und zudem noch genau die Art Kunde sein, die ich mir wünsche. Im Mai  ist diese Strategie mehr denn je aufgegangen. Ich konnte viele neue Menschen zu meinem Kundenstamm dazuzählen und startete neben meinen beiden Life Kinetik Gruppenkursen (online und offline) auch noch 4 Einzelcoachings zum Gehirntraining und 3 neue Hypnose/Coaching-Begleitungen. Ich bin wahnsinnig dankbar für jeden einzelnen Menschen, der sich mir anvertraut und es möglich macht meine Herzensangelegenheit beruflich umsetzen zu können. 

Vom 14. bis 17. Mai verbrachte ich einen Kurzurlaub in Paris und 3 Tage davon im Disneyland. Wenn Du mir schon länger folgst oder mich privat kennst, weist du sicher, dass ich als Kind der 90er ein absoluter Disneyfan bin und selbst manchmal in meiner Prinzessinenwolke schwebe. Mein inneres Kind konnte neue Energie tanken und trotz der langen Tage, unglaublich vielen Schritten und endlos vielen Eindrücken konnte ich entspannen. Denn das Disneyland schafft es dich durch seinen Zauber in eine Welt zu versetzen, in der der Rest der Welt nicht existiert. Ich konnte einfach abschalten und voll dort und im Moment sein. Auch den Tag in Paris konnte ich (trotz durch Corona ungewohnten Trubel) sehr genießen. Diese Stadt ist einfach toll und ich verbinde damit sehr schöne Erinnerungen meiner Jugend. 

Den Rest dieser angebrochenen Woche hatte ich noch Urlaub und konnte alles für meinen anstehenden Geburtstag vorbereiten. Da ich den 30. im letzten Jahr pandemiebedingt nicht groß feiern konnte, holte ich es dieses Jahr nach. Die Motto/Kostüm Party zum Thema Film/Oscarverleihung war wunderschön und ich habe mich wie ein Kind über jeden Gast gefreut, der sich die Mühe gemacht hat in eine Rolle zu schlüpfen. Ich ging natürlich noch ganz im Disneyfieber als Prinzessin. 😉

Nicht das dieser Tag so schon etwas ganz besonders gewesen wäre, wurde ich noch von meinem Freund mit einen Heiratsantrag überrascht, zudem ich selbstverständlich Ja gesagt habe. Es ist wie ein Zauber und plötzlich fühlt es sich an, als ob man frisch verliebt wäre. Nach 9 Jahren Beziehung steht jetzt die Zeit der Planung an, auf die ich mich sehr freue. 

 

 

Ein Monat voller Life Kinetik Stunden

Disneyland Paris

Verlobung

Zeit für Veränderung

Die Eiskönigin – das Musical

 

Juni

Mein Juni war bis heute voll von Terminen. Sowohl von beruflicher als (vor allem) auch privater Art. Ich finde man merkte in den vergangenen Wochen extrem, dass die Menschen wieder aufatmen, sich trauen und vor allem auch unter die Leute kommen wollen. Alle Veranstaltungen finden wieder statt und besonders die Jugend war durstig nach Partys und Spaß. Nachdem ich Ende Mai noch selbst auf einem Farbfestival war (=Open-Air Event, bei dem buntes Pulver in die Luft geworfen wird), habe ich Anfang Juni ein Wochenende lang mit meinem Freund auf unsere Nichte (6 Jahre) aufgepasst, während ihre Eltern auf einem Festival waren. Diese ganz besondere und für mich neue Herausforderung auf ein wissbegieriges und energiegeladenes kleines Mädchen aufzupassen hat mir vieles über mich verraten. Mir war immer schon klar, dass ich auf jeden Fall irgendwann in meinem Leben Mama sein möchte. Denn ich habe wieder den Beweis dafür erhalten, dass ich gut mit Kindern kann und sie mich glücklich machen. Dennoch zeigte mir die Zeit mit ihr auch auf, dass ich mit dem Leben, dass ich aktuell führe sehr glücklich bin. Denn ich habe Ruhe wenn ich Ruhe möchte und Spaß und Action wenn mir eher danach ist. Ich kann meine Freizeit (noch) frei gestalten und das Leben und meine Jugend in vollen Zügen genießen. Natürlich freue auch ich mich, endlich wieder raus und auf Feste gehen zu können, aber diese kleine Erkenntnis unterstützt dieses Freiheitsgefühl im Moment noch einmal. Ich gehe auf in meiner Arbeit und freue mich wieder einen vollen Terminkalender zu haben wie vor der Pandemie und schöpfe daraus die Kraft und Zufriedenheit meine Freizeit in vollen Zügen genießen zu können. Denn beides hat endlich wieder eine Balance gefunden. Ich merke, dass ich weniger Schlaf brauche, mehr Kraft für alles habe und unglaublich dankbar dafür sein kann. Somit genieße ich zur Zeit den Sommer mit lauter Volksfesten, Partys, Kurztrips und Grillabenden mit Freunden. 

Solche Veränderungen nehmen sicher viele von euch wahr und können es hoffentlich ebenso sehr genießen wie ich. Ich merkte, dass es auch meine inneren Verfassung veränderte und diese Veränderung wollte ich durch eine neue Frisur auch nach Außen hin sichtbar machen. Kurze und hellere Haare sollen meinen Sommer begleiten und die Leichtigkeit und Freude widerspiegeln. 

Natürlich durfte auch Disney in diesem Monat nicht zu kurz kommen. Ein Kurztrip nach Hamburg zum Frozen-Musical mit der Familie kam da  genau richtig. 

Die Hochzeit einer langjährigen Freundin und Cousine meines Verlobten rundete meine Erlebnisse im Frühling letztlich ab. Nun werden alle alt und die Zeit rennt und rennt… auch das ist ein Thema, dass mich vermutlich auch die nächste Zeit noch etwas beschäftigen wird. 😉