Bericht der letzten Monate

Mein Life Kinetik Artikel

Meine Praxis

Oktober

Anfang Oktober und ein zweites Mal Anfang November, habe ich online an Life Kinetik Schulungen teilgenommen. Horst Lutz (Erfinder des Gehirnentfaltungsprogramms Life Kinetik) lässt sich ständig neue Spiele und Übungen einfallen, sodass es auch uns “Langzeittraininern” und unseren Kursteilnehmern nicht langweilig wird. Dieses Mal habe ich eine Fortbildung fürs Kindertraining und für die Rhythmus- und Koordinationsübung “Bocobrain” gemacht. Ich liebe nach all den Jahren das Programm nach wie vor und freue mich immer wenn ich neue Inspiration erhalte. Ich hätte vor Corona niemals gedacht, dass man dieses bewegungsorientierte Training auch online machen kann. Doch es geht erstaunlich gut, wodurch mir die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen um einiges erleichtert wird und Fahrtkosten/ und -zeit erspart bleiben. Im neuen Jahr beginne ich dann regelmäßig auch mit Kids zu trainieren, damit diese ihre kognitiven Leistungen in der Schule optimal einsetzen können und weniger Schwierigkeiten dabei haben, neue Dinge zu erlernen. Falls du Interesse an Life Kinetik hast dann schau doch einfach mal auf meiner Webseite vorbei und informiere dich über neue Schnupperkurse oder vereinbare deinen persönlichen Termin mit mir. Übrigens durfte ich im November auch einen Artikel in einer Zeitschrift für ein Fussballturnier veröffentlichen – darüber, wie wertvoll Life Kinetik im Training von Sportlern ist. Klicke, um ihn zu lesen einfach auf das Bild links.

Wie ich bereits in der letzten “Post von Claudi” erzählt habe, stand nun auch die Auflösung meines Seminarraumes an, da mein Vermieter Eigenbedarf hatte. Kurzerhand mistete ich aus und integrierte soviel wie möglich in meine Praxis. Dort musste ein Schreibtisch weichen, den ich eh kaum genutzt habe und schon war genug Platz um meinen Ruhekreis weiterhin anbieten zu können. Mittlerweile habe ich meine umgestaltete Praxis so lieben gelernt, dass ich dem großen Raum gar nicht mehr hinterher trauere. Ich bin guter Dinge, dass es für größere Seminare bald neue Möglichkeiten gibt und konzentriere mich vorerst auf die Einzeltherapiesitzungen und Life Kinetik Training. Manchmal ist ein “Kleinerwerden” und “Zusammenrücken” gar nicht verkehrt. 

Gemütlich gemacht habe ich es mir auch mit meinem Freund gemeinsam in der “Sieben Welten”-Therme in Fulda. 3 Tage haben wir uns verwöhnen lassen und die Tagen zwischen Pool, Sauna, Essen und Schlafen an uns vorbei ziehen lassen. Diese Auszeit habe ich/wir wirklich gebraucht und war für viele Themen die ich mit mir trage sehr wertvoll. 

Weniger lustig war meine Autopanne in Koblenz. Dort war ich, um nach 10 Jahren meinen liebsten Kommilitonen vom Bachelor Studium zu besuchen. Mein Auto ist schon etwas älter und ich zugegebener Weise nicht die vorbildlichste Autobesitzerin. Das darf ich schon mal vorwegnehmen: Wäre ich rechtzeitig bei der Inspektion gewesen, wäre folgendes nicht passiert. Ich fuhr in eine Tiefgarage und während der Parkhausspirale nach unten, löste sich meine Spurstange und schleifte am Boden entlang. Unten angekommen konnte ich nicht mehr lenken und mein Motor ging aus, sodass er auch nicht mehr anging. Dementsprechend stand ich ziemlich blöd im Weg rum und konnte mein Auto auch nicht wegschieben, da das lenken ja nicht möglich war. Unten im Parkhaus gab es auch kein Handyempfang, sodass ich mein Auto mit Warnblinker dort stehen ließ und zum Telefonieren mit meiner Autoversicherung nach oben ging. Nach langem hin und her und sämtlichen Telefonaten wurde mir ein Spezial Abschleppwagen geschickt, der wendig genug für das enge Parkhaus war und ich wurde zur nächsten Werkstatt abgeschleppt. Mittlerweile war es ca. 18:00 Uhr an einem Samstag, sodass dort niemand mehr vor Ort war. Aus meinem Besuch zum Abendessen wurde kurzerhand ein Übernachtungsbesuch mit mehr Zeit für schöne Gespräche über die alte Zeit und Erinnerungen. Dementsprechend konnte ich es nach dem Essen und einem leckerem Cocktail gut akzeptieren und genießen. Am Tag darauf holte mich mein lieber Bruder ab und das Auto durfte ich, ein paar Tage später, repariert, mit dem Zug wieder in Koblenz abholen. Mal wieder eine Geschichte die ich mit euch teile, um das Prinzip der Akzeptanz, Resilienz und Gelassenheit zu thematisieren. Natürlich bin auch ich nicht von Gefühlen wie Unsicherheit, Wut und Stress gefeit. Im ersten Moment dachte ich nur daran, dass ich eine über Autos unwissende Frau alleine in einer fremden Stadt bin, nicht weis wie ich am besten vorgehe und vor allem nach Hause kommen soll. Dementsprechend rief ich ganz naiv und kindlich meine Eltern und meinen Freund an um in meiner ersten Hilflosigkeit die nächsten Schritte zu besprechen. Immerhin war ich bis dato nie in so einer Situation gewesen. Wut und Ärger war jedoch nur zu Beginn vorhanden und kurz, als ich vom Abschleppdienst erfahren habe, dass die gerostete Spurstange bei der Inspektion hätte entdeckt werden sollen und es somit mein Versagen war. Während dem Warten in der Warteschleife am Telefon konnte ich das Geschehene schnell akzeptieren und die Situation so nehmen wie sie ist. Dann steht mein Auto eben Anderen im Weg. Dann muss sich unser Abendessen eben nach hinten verschieben und sich meine Wochenendpläne ändern. Jetzt kommen eben ein paar Kosten auf mich zu, die nicht eingeplant waren. Vielmehr hatte ich dankbare Gedanken. Darüber, dass diese Panne nicht auf der Autobahn passiert ist. Das ich versichert bin und mir relativ schnell geholfen werden konnte. Dankbar darüber bei meinem Freund übernachten zu dürfen und somit Zeit mit ihm geschenkt bekommen zu haben. Dankbarkeit über meinen Bruder, dass er bis Koblenz fährt, um mich zu holen und Dankbarkeit darüber, dass ich wieder einmal wertvolle Erfahrungen sammeln durfte und glimpflich dabei wegkam. Man muss es nehmen wie es kommt und sich ärgern bringt gar nichts. 

Chor Voice in Concert

Neben all dem war der Oktober vor allem durch mein Hobby den Chor geprägt. Denn Ende Oktober stand nach Corona endlich wieder ein Jahreskonzert von uns an, dass natürlich die Wochen vorher geplant und organisiert werden musste. Als Vorstandsmitglied standen für mich also noch einige Aufgaben mehr an als nur Texte und Noten zu lernen. Die Arbeit hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Wir Sänger und Sängerinnen schwelgen noch jetzt in den Erlebnissen und Erinnerungen. Der Saal war voller Besucher, es gab Standingovations und viel Lob aus dem Publikum. Dieses Event hat mich wirklich beflügelt und trotz Anstrengung meinen Akku aufgefüllt, denn genau solche Erlebnisse hatten mir gefehlt. Man konnte richtig spüren, wie es den anderen auch so ging und wir als Gesellschaft wieder richtig zusammen gewachsen sind, denn wir hatten eine gemeinsame Aufgabe und ein Ziel. Dieses Gefühl von Dazugehörigkeit und Gesellschaft wünsche ich jedem Menschen und kann dich nur dazu ermutigen, dir ein Hobby oder Verein zu suchen, um deine Interessen zu teilen. 

November

Der November war für mich dann wieder ziemlich trostlos. Ich habe zwar am Wochenende ganz schöne Termine mit Freunden, war erneut in einer Therme Kurzurlaub machen und mit meinen Kursen und Coachings beschäftigt. Dennoch ging es mit bedingt durch eine Erkältung gute 3 Wochen nicht gut, was sich erneut auf meine Psyche geschlagen hat. Noch jetzt bin ich nicht wieder ganz in meiner Energie und tue mir schwer mich aufzuraffen. Zudem ging es auch vielen anderen so, dass sämtliche Therapie und Coachingtermine abgesagt werden mussten. All das war frustrierend. Zum Glück war bereits im November 1. Advent, sodass ich mich sehr früh mit Weihnachtsvorbereitungen, Dekorieren und Geschenken befassen konnte. 

 Am meisten frustrierte mich dabei aber meine eigene innere Antriebslosigkeit sodass ich es immer noch nicht geschafft habe zurück in meine achtsame und kontinuierliche Yoga- und Meditationsroutine zu finden. Hier und da schaffe ich es und merke wie gut mir das tut und dann fehlt mir wieder tagelang die Kraft dazu. Dementsprechend habe ich mich erkundigt und herausgefunden, dass dieses Gefühl eng mit der Sternenkonstellation und der Jahreszeit zusammenhängt und es ein kollektives Thema in der Gesellschaft ist. Man merkt es geht etwas zu Ende und daher ist es wichtig sich mit sich und seinen Themen/Wünschen/Zielen auseinander zu setzen. Vielleicht hast du schon einmal von den Rauhnächten gehört? Diese eignen sich besonders gut für solche Prozesse der Selbstreflektion. Lies dazu gerne mehr bei meinen Empfehlungen für dich. 

 

Rauhnächte in meiner Vorstellung

Mein Advents”kranz”

Dezember

Über Dezember bis heute gibt es nicht sonderlich viel zu berichten. Die Kurse gehen alle pünktlich zu den Ferien und Feiertagen zu ende. Coachings und Projekte werden weniger. Der letzte Einsatz des Jahres wird am 21.12. in Mannheim ein Life Kinetik Workshop sein.

Allgemein merkt man aber, dass alles stiller wird. Zumindest ist das bei mir so. Ich liebe die Adventszeit, das gemütlich Beisammensein bei Kerzenschein und Keksen mit einer Tasse Tee oder Kakao. Ich mag auch die geselligen Abende auf den kleinen und romantischen Weihnachtsmärkten und bin so dankbar, dass diese Zeit wieder mit seiner gewohnten Gemütlichkeit stattfinden kann. Trotz Energiekrise, Krieg und sonstigen Unsicherheiten und Zukunftsgedanken die wir uns alle machen, versuche ich diese Zeit zu genießen und sie mir besonders schön zu gestalten. Ich genieße es die Geschenke liebevoll selbst zu basteln, mir kleine Überraschungen für meine Liebsten und meine Kunden zu überlegen und alles etwas entschleunigter anzugehen. Natürlich war ich auch durch meine Erkältung dazu gezwungen 😉

Um mich selbst auf die anstehenden Rauhnächte vorzubereiten und wieder in meine Meditationsroutine zu finden, hilft mir mein Ruhekreis enorm. Der Austausch mit den anderen und die Energie die im Raum entsteht, wenn wir gemeinsam meditieren ist heilsam und inspirierend. Ich kann soviel aus meiner Arbeit für mich selbst gewinnen und genieße es zur Zeit sehr. Jeden Dienstagabend von 19.30 bis 21.00 Uhr kommen wir in der Stille zusammen und teilen unsere Gedanken.