Meine Empfehlungen

Dieses Mal gibt es keine Empfehlungen für Angebote, Kanäle, Videos oder Workshops, sondern ein paar Tipps, Anregungen und Empfehlungen bezüglich eines guten Starts in die neue Zeit. Was meine ich damit? Entweder du liest, wenn noch nicht getan, zuerst den Text über die Rauhnächte und verstehst worauf ich anspiele, oder du beziehst es einfach auf das neue Jahr 2023 und kannst vielleicht etwas für dich als Inspiration mitnehmen, um dein neues Jahr bewusster und liebevoller mit dir selbst und anderen zu gestalten.

1. Gemeinschaft suchen

Sowohl fürs Kollektiv als auch für jeden von uns persönlich ist es wichtig gut vernetzt zu sein. Wir sind Rudeltiere und blühen erst richtig in einer guten Gemeinschaft auf. Schon von klein auf war ich immer in Sportvereinen und Kinderfreizeiten. Heute bin ich meinen Eltern sehr dankbar für diese Unterstützung, um zum einen Anschluss an andere Kinder zu finden, autark von meinen Eltern erleben zu können, soziale Kompetenzen zu erlernen und mich in meinen Interessen und Neigungen auszuprobieren. Ich habe mich in meiner Jugend regelrecht über meine Hobbies identifiziert und hatte neben meiner Schulklasse ein Gefühl der Dazugehörigkeit. Oftmals gehen solche Freizeitbeschäftigungen im Erwachsenen-/Arbeitsleben verloren, was sehr bedauerlich ist. Ich bin durch meine Kindheit ein echter „Vereinsmeier“ und bin deshalb mit großer Freude im Chor. Neben Sport, Kultur, Vereinen oder Ehrenämtern gibt es aber beispielsweise auch Netzwerktreffen, Frauenkreise oder Selbsthilfegruppen die für ein Zusammenkommen sorgen. 

Mein Ruhekreis, welcher jeden Dienstagabend stattfindet wurde aus genau diesem Grund ins Leben gerufen. Zum einen wollte ich meine Liebe zur Meditation mit anderen Teilen und das Wissen weitergeben, zum anderen aber, wollte ich einen „Safe Space“ bieten in dem wir mit unseren Gedanken zusammenkommen und uns austauschen können. Mit Menschen die einerseits gleiche oder ähnliche Gedanken teilen, die möglichweise in der „Öffentlichkeit“ keinen Platz finden, und andererseits nicht darüber werten oder urteilen. Nicht immer ist es gegeben, dass man über all seine Themen oder Gedanken mit der eigenen Familie oder dem Partner sprechen kann, daher kann ich jedem für die „neue Zeit“ nur dazu raten eine solche Gemeinschaft zu finden. Einen Ort an dem du mit Freuden etwas Zeit für dich als auch Auszeit und Austausch hast. Gemeinschaft und Halt wird besonders wichtig.

2. Lerne die Stille auszuhalten

Schon oft habe ich über die Meditation gesprochen und kann diese wieder einmal empfehlen. Regelmäßig etwas Zeit für dich selbst zu haben und dabei in sich zu kehren, egal auf welche Art und Weise, kann wahnsinnig aufschlussreich und erholsam sein. Gleich ob bei einem Spaziergang, in Meditationshaltung, kurz vorm Einschlafen im Bett, in der Badewanne oder beim Malen oder Musizieren. Alles kann Meditation sein. Es beschreibt eine Zeit des Innehaltens und Wahrnehmens. Nicht immer musst du aktiv reflektieren und denken (Ist jedoch als Journaling/Tagebuch schreibe auch eine schöne ME-Time), sondern manchmal darf man auch einfach sein und beobachten. Dabei kommen manchmal wertvolle Impulse und Ideen auf, die dich weiterbringen und dir vorzeigen was gut und was verändern werden darf. In unserer hektischen Welt voller Eindrücken und Informationen haben einige verlernt die Stille zu schätzen. 

Ich kenne einige Menschen die immer Musik oder den Fernsehen laufen haben, da sie es nicht aushalten können, wenn es leise in der Wohnung ist. Ich selbst musste es lernen und schlafe auch heute noch gerne mit einem Hörbuch oder Musik ein. Dennoch kann ich, wenn ich möchte Minutenlang in der Stille sitzen und dabei regelrecht entspannen. Wäre es nicht schön nicht ständig unter Beschallung zu sein und somit Zeit und Kapazität für die kleinen Eindrücke zu haben? Das spüren der eigenen Atmung vielleicht oder das Wahrnehmen deiner akuten Emotionen, die Geräusche der Natur oder des Geruchs um dich herum.  Möglicherweise wird es immer wichtiger Stille auszuhalten oder besser sogar genießen zu können. Denn was ist, wenn die Eindrücke und Medien einmal schweigen?

3. Sei dankbar

Auch Dankbarkeit ist in meinen Kanälen immer wieder Thema. Dazu muss ich nicht viel erzählen. Wer dankbar ist, sieht immer und in jeder Situation schnell das Gute, ist optimistischer und genügsamer. Wer dankbar ist weis was er hat und braucht selten mehr als das. Auch hier wage ich einfach mal die Vermutung, dass es wichtig werden könnte dankbar zu sein für das was man hat, was noch geht und wer für dich da ist. Richte deinen Blick stets darauf und wertschätze es. Es lässt dich Mangel oder Knappheit besser akzeptieren. Es gibt immer etwas worüber man sich aufregen kann, doch das ist verschwendete Energie und zieht dich emotional unnötig runter. Frage dich in deiner kleinen Me-Time Routine einfach jedes Mal wofür du heute dankbar bist. Beende zum Beispiel deinen Tag vor dem Schlafen gehen mit solch positiven Gedanken.

4. Lerne dich kennen

Wer sollte dich besser kennen als du selbst? Richtig. So sollte es sein. Nicht selten aber, können dir nahestehende Menschen dich jedoch viel besser beschreiben und dich einschätzen als du dich selbst. Oftmals leben wir in einer Maskerade und Projektion unserer Selbst, wie wir gerne wären oder wie wir von anderen gesehen werden wollen. Das hängt mit inneren Glaubensätzen, eigenen oder gesellschaftlich moralischen Verboten oder Erwartungen zusammen. Doch was willst du eigentlich wirklich von deinem Leben? Wer bist du, wenn du dich nicht verstellen musst? Viele Menschen können diese Frage nicht beantworten und vielleicht findet man es nie genau heraus. Eine Möglichkeit es zu versuchen ist die Meditation und immer wieder in sich zu kehren. Eine Andere, zusammen mit einem Außenstehenden sein Leben und Wesen zu erörtern und unter die Lupe zu nehmen. Dafür gibt es jegliche Angebote und welche sich für dich stimmig anfühlt, weist wieder einmal nur du selbst. Ich lege dir auch hier wieder ans Herz es in der neuen Zeit anzugehen. Es wird sich lohnen.

5. Träume von einer besseren Welt

Ja, wir befinden uns in einer Zeit der Veränderung und Umgestaltung und wir alle sind Teil davon. Wir alle können dabei helfen eine Welt zu erschaffen in der es sich zu Leben lohnt. Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken. Wenn du glaubst du bist toll, dann bist du das auch und strahlst es aus. Wenn du denkst die Menschen sind ein Lächeln wert, dann wird sich dieses auch auf deinem Gesicht zeigen, wenn du einer Person begegnest. Es geht soweit, dass du glauben kannst, wir sind in einer wundervollen, einzigartigen Welt mit unglaublichen Möglichkeiten und dann sind wir das auch. Denn dann lebst du dementsprechend dankbar, freudig und friedlich, strahlst das aus und steckst andere damit an. Was meinst du wie gewaltig dieser Effekt wäre, wenn alle Menschen so denken würden?

 Klar Skeptiker können wieder sagen „da werden niemals alle mitziehen“. Mag sein, dass noch nicht alle Seelen dafür bereit sind, doch effektiv müssen ja mal ein paar anfangen um eine Welle der Veränderung auszulösen. Es ist wie mit der Müllbelastung. Wenn keiner den Müll aufhebt, wird er ewig da liegen. Irgendjemand muss anfangen. Daher lade ich dich ein im neuen Jahr täglich von einer besseren Welt zu träumen. Dir auszumalen wie es wäre, wenn all das Negative aufgelöst wäre. Was würde sich verändern? Wie fühlst du dich dabei? Wie wäre das Zwischenmenschliche? Wie würde es auf der Welt aussehen? Was wäre möglich? Stell es dir mit allen Sinnen und Emotionen vor in Hoffnung und Vertrauen, dass es möglich ist. Diese gewaltige Energie wir sofortig etwas mit dir machen und langfristig im Außen sichtbar werden. Versuch es aus und sei eine der Seelen, die für das Gute leuchtet.

Kleine musikalische Untermalung fürs bessere Träumen. Zwei wunderschöne Lieder von Xavier Naidoo bei denen ich immer weinen könnte, da sie so wundrschön sind und Hoffnung schenken.