Gedankenimpuls

Vertrauen und Fügung

Ich muss dir nicht erzählen, was in den letzten Monaten und Jahren alles auf der Erde passiert ist. Denn das hat jeder zur Genüge mitbekommen, durchdacht und versucht zu verstehen. Ich möchte aber aus diesem aktuellen Anlass gerne meine Gedanken über Vertrauen und Fügung mit dir teilen. Mein „Glaube“ erlaubt es mir zum einen Abstand von all dem zu bekommen und zweitens neue Hoffnung, Freude und Optimismus zu bewahren. Um dir mein tiefes Vertrauen ins Universum/Gott vollumfassend zu erklären, müsste ich vermutlich ein ganzes Buch schreiben. Daher versuche ich kurz und knapp mein „Glauben“ zu schildern. Lass dich gerne inspirieren und schaue was du für dich mitnehmen kannst/willst und was nicht.

Ich glaube daran, dass wir alle eins sind. Geschaffen aus einer Energie. Unsere Seelen wandern in ihr irdischen/körperlichen Hüllen, um auf der Erde etwas zu erleben und zu lernen. Sämtliche Erfahrungen die wir machen, haben wir uns ausgesucht um daran zu wachsen. Alles was mir widerfährt und ich erleben darf, ist FÜR mich. Sowohl erfreuliches als auch trauriges. Aus allem darf ich meine Learnings ziehen. Ich verstehe in der Situation selbst oft nicht wieso es passiert ist. Doch muss ich das denn? Gibt es überhaupt einen Grund? Vielleicht ja tatsächlich nur den, dass ich diese Erfahrung machen sollte. Abgesehen davon, dass ich das Geschehene nicht rückgängig machen kann, lohnt es sich nicht mit Abwehr, Trotz und Wut darauf zu reagieren. Es bringt mich nicht weiter. Doch ich kann es annehmen als eine wichtige Erfahrung verstehen und anfangen meine bislang gesammelten Skills und Fähigkeiten zu analysieren und versuchen das Beste aus der neuen Situation zu machen.  Vielleicht habe ich diese Erfahrung dann zur Reifung meiner Seele bereits gemacht, wenn ich wieder im Jenseits wandle und mir überlege, was mich im nächsten Leben erwarten soll.

Diese Ansicht einer persönlichen und individuellen Erfahrung können wir aber auch auf die Menschheit und das Kollektiv übertragen. Seit vielen Jahrzehnten ist jetzt eine Zeit des Umbruchs und so viele Menschen wie nie gleichzeitig auf Erden. Sicher hast du dir früher oder später schon mal Gedanken darüber gemacht, was die Pandemie dir so alles Gutes gebracht hat. Denn nichts noch so Schlechtes hat nicht auch was Gutes. Die Menschen – oder sagen wir die Mehrheit derer– hat etwas daraus lernen können. Bezogen auf die Lage in der Ukraine und Russland können wir lediglich noch nicht so darüber urteilen, da wir noch zu akut in diesem Schock stehen. Doch was ist, wenn auch das alles so passieren sollte, damit die Menschen etwas daraus lernen können? Was ist, wenn diese vielen Seelen die derzeit auf Erden wandeln alle willentlich inkarniert sind, um diesen Wandel mitzuerleben. Unabhängig davon, wie es weiter geht und wie schlimm oder glimpflich wir aus dieser Krise herauskommen, gibt es sicherlich das ein oder andere wichtige Learning für jeden.

Sicherlich liest du diese Zeilen und denkst dabei vorallem an dich in der Opferrolle und daran, was dir alles „schlechtes“ widerfahren ist. Doch wenn du dich mal ganz ehrlich selbst reflektierst gab es da sicher schon die ein oder andere Handlung oder Wortwechsel, mit denen du anderen Seelen Leid und Schmerz zugeführt hast. Im sozialen Zusammenleben sind diese Taten möglicherweise nicht verzeihlich. Dennoch darf man mit dem Glauben, der gewollten Reinkarnation um zu lernen, auch solche Erfahrung als wichtig und „richtig“ verstehen. Richtig in dem Sinne, dass du sie für dein Learning gebraucht hast. Heut zu Tage, sind die Seelen zumeist alt und sind bereits kollektiv gesehen aus viele schrecklichen Handlungen und Verhaltensweisen herausgewachsen. Waren doch früher noch Kriege, Raub und Vergewaltigungen viel häufiger an der Tagesordnung als heutzutage. Dennoch gibt es hier und da die ein oder andere Seele, die zu Grauenhaftem imstande ist. Mit dem irdischen Verstand sind solche Taten schwer zu begreifen und schon gar nicht tolerierbar. Dennoch darf man nie vergessen, dass auch diese Menschen im Seelensystem des Großen und Ganzen stecken und ganz individuell betrachtet dieses Verhalten sogar Sinn macht. Ich glaube du weißt über wen ich spreche und verstehst gleichzeitig, dass ich ihn damit nicht freisprechen oder beschützen möchte.

Stelle dir vor, dieses Leben das du gerade führst ist nur eine Klasse in deinem schulischen Werdegang deiner Existenz. Ein kleiner Abschnitt deines ganzen Seins. Stelle dir einmal vor, du brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben, da es nur die Zeugnisvergabe ist, nach der du nach Hause kommst und deine Noten und Wissenszuwachs mit deinen „Eltern“ besprichst. Vielleicht gibt es einen Seelenführer, Engel oder Verstorbene die diese Rolle übernehmen und auf dich warten – ganz egal. Du hast jede Art von Tod, ob früh oder spät, friedlich oder gewaltsam für deine Seelenreifung testiert und kannst dich bereits auf die nächste Klasse mit neuen Schulkameraden und Wegbegleitern freuen. Vielleicht kennst du das Karma-P

rinzip und schlechten Schülern droht ein „Sitzenbleiben“ – Gute dürfen weiterziehen.

Doch bis es soweit ist kannst du jeden Tag im jetzigen Leben genießen. Sei in freudiger Erwartung was du alles erleben darfst und mach dich frei von irdischen und gesellschaftlichen Erwartungen und Lebensvorstellungen. Deine Seele/dein Unterbewusstsein weiß im Stillen ganz genau was für dich in diesem Leben das Richtige ist und was du tun darfst/sollst um das zu erreichen, was für dich vorgesehen ist. Du wirst merken, wenn du dich entsprechend deinem Leben-/Seelenplans bewegst wird dir vieles leichter von der Hand gehen und regelrecht zufallen. Da sind wir dann bei dem Begriff Fügung. Alles fügt sich genau so wie es kommen soll, wenn du ganz im Vertrauen bist und darauf hörst was deine Seele spricht. Die Erkenntnis liegt in der Stille. Das ist der Grund, weshalb ich angefangen habe zu meditieren. Es bedarf etwas Übung und Geduld, doch nach und nach kommst du dieser inneren Stimme immer näher und verstehst gleichzeitig mehr und mehr was sich im Außen tut. Doch lass los von der weltlichen Vorstellung mit dem Kopf verstehen zu wollen und fang an auf dein Herz zu hören.

Ich hoffe diese Zeilen haben dich nicht überfordert und du konntest eine neue Perspektive für dein Leben und das gesellschaftliche Vorgehen gewinnen. Wenn du darüber sprechen möchtest melde dich gerne bei mir.

Sei im Vertrauen – alles passiert aus einem höheren Grund und wird gut werden.